Körpereigene (endogene) Cannabinoide
Säugetiere haben ein endogenes (körpereigenes) Cannabinoidsystem (Endocannabinoidsystem). Es ist Teil des vegetativen Nervensystems und regelt „einfach“ ausgedrückt die Lautstärke im Nervensystem. Also den „Stresspegel“.
Damit dieses geschehen kann, werden zwei körpereigene (endogene) Cannabinoide produziert.
Diese werden über entsprechende Rezeptoren, welche sich fast im gesamten Körper befinden, vom Nervensystem aufgenommen. Sie sorgen für die Regulierung zwischen dem sympathischen und parasympathischen Modus.
Wenn nun ein dauerhaft hoher Stresspegel gelebt wird oder Krankheiten oder äußere Umstände das Nervensystem stressen, dann reicht die vom Körper produzierte Menge an Cannabinoiden nicht aus, um zuverlässig regulieren zu können. Das hat zur Folge, dass wir oder das Tier unter dem so genannten Endocannabinoidmangel leiden. Die natürliche Balance gerät aus der Bahn und es zeigen sich Symptome, die vom Körper als Hilferuf gesendet werden.
Bereits vor vielen tausend Jahren wurde auf dem asiatischen Kontinent davon berichtet, dass es eine Pflanze gibt, die dem Körper bei der Regulierung des Nervensystems behilflich sein kann.
Es handelte sich hierbei um die Hanfpflanze. Jedoch konnte erst im letzten Jahrhundert durch Forschung nachgewiesen werden, dass das pflanzliche Cannabinoid aus der Hanfpflanze (Cannabis), dem des menschlichen Körpers sehr ähnlich ist. Dadurch bekam das körpereigene (endogene) Regulierungssystem den Namens-Zusatz der Cannabinoide.